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Ein oder mehrere relatico-Konten in meinem Unternehmen?

Wenn Sie relatico in Ihrem Unternehmen einsetzen, sollten Sie nicht zwanghaft alle Abteilungen in einem Konto zusammenfassen.

Das hat eigentlich nur in kleinen Unternehmen Sinn, in denen wirklich eine Person alle Daten allein oder mit einer Hilfskraft bearbeitet.

Warum?

Ein relatico-Konto sollte immer die Daten enthalten, die von der Benutzergruppe im Konto verwaltet werden.

Dann brauchen Sie sich nicht um Daten zu kümmern, die Sie nicht interessieren oder die Sie überhaupt nicht brauchen, z.B.
Lieferanten
Artikel
Labels
Dateien

Dann müssen Sie
sich nicht mit der Verwaltung von Benutzerberechtigungen herumärgern.
nicht Ihre Material- oder Lieferantenstämme oder andere Daten künstlich konsolidieren.

Wenn eine andere Abteilung Zugriff braucht, geben Sie einfach Ordner oder einzelne Dateien an diese frei.

Einige Beispiele, wann und wie separate Konten zum Einsatz kommen:

Wenn Sie einen Technischen Einkauf haben, der ein Gefahrgutkataster aufbauen und Sicherheitsdatenblätter und Betriebsanweisungen vorhalten muss.
Das kann ruhig in einem separaten Konto stattfinden.
Falls Ihre Mitarbeiter Lesezugriff auf diese Daten brauchen, kann das per Ordnerfreigabe mit Lesezugriff geschehen - ohne Zusatzkosten!

Die Verhandlung von individuellen Produktspezifikationen inklusive Bemusterungsprozess, an denen Produktentwicklung, QM bzw. QS, Einkauf, Regulatory und Produktion arbeiten, bis diese "eingefroren" und verabschiedet sind, sollte in einem separaten relatico-Konto stattfinden.
Die gesamte Compliance-Dokumentation läuft in einem anderen relatico-Konto, da hier nur die regelmäßigen Aktualisierungen von Spezifikationen stattfinden.
Neue Spezifikationen, deren Ergebnis eine Materialfreigabe ist, können jeweils nach Fertigstellung an das Hauptkonto übergeben werden. So wird effizient gearbeitet.

Die Qualifikation neuer Lieferanten durch den Einkauf findet häufig in einem separaten relatico-Konto statt, dass vom Haupt-Compliance-Konto getrennt ist.
Nur die Ergebnisse des Prozesses (ausgefüllte Selbstauskünfte, Zertifikate usw.) werden dann, nach erfolgreichem Abschluss der Qualifikation, an das Hauptkonto übergeben.

Die Zolldokumentation (Import/ Export), also Lieferantenlangzeiterklärungen und Ursprungszeugnisse, kann sehr gut in einem spearaten relatico-Konto stattfinden, da diese Daten normalerweise nur wenige Mitarbeiter betreffen.

Standorte, die eigene Datenbestände verwalten (müssen), haben sinnvollerweise häufig jeder ein eigenes Konto. Zusammenarbeit findet über freigegebene Ordner statt.

Denken Sie daran, relatico ist kein Portal.

Für die Lieferanten macht diese Arbeitsweise also keinen Unterschied.
Für Ihre Kollegen und Teams ist es viel einfacher, sich ein eigenes relatico-Konto so zurechtzuschneidern, dass es optimal auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

Zusätzlich kann so in jedem Konto mit unterschiedlichen Email-Adressen/ Ansprechpartnern bei den Lieferanten gearbeitet werden.
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